Nächste und vergangene Veranstaltungen

Immer mal wieder packt uns die Lust an einer besonderen Veranstaltung. Dann laden Freundinnen und Freunde der Buchhandlung – die im politischen Bildungs-Verein "Tigerberg e.V." organisiert sind – oder Mitarbeiterinnen der Buchhandlung ein, zu einer Lesung oder einem Vortrag, manchmal auch zu Musik- oder Filmvorführungen …

Archiv

Falls Sie sich einen Eindruck über die bereits in den letzten Jahren erfolgten Veranstaltungen machen wollen, empfehlen wir unser Archiv.

Und nun viel Vergnügen mit unserem Angebot …

Der Verein "Tigerberg e.V." ist als gemeinnützig anerkannt, Spenden und Beiträge an den Verein werden als "steuerbegünstigenden Zwecken dienend" anerkannt. 

Dem Verein hilft Ihre Spende bei der Durchführung und Organisation von Lesungen und anderen Veranstaltungen:

Spendenkonto DE56 2175 0000 0000 2742 08.

Wenn Sie dem Verein ihre Adresse mitteilen, erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.

Wenn wir Sie in den E-Mail-Verteiler für die Ankündigungen aufnehmen sollen, mailen Sie uns diesen Wunsch einfach an info@cvo-buchladen.de

Bitte nehmen Sie dazu unbedingt unsere Datenschutzerklärung zur Kenntnis, die diesem Angebot zugrunde liegt.

Sonntag, 26. Juni, 15 Uhr
Kühlhaus, Mühlendamm 25

Flensburger Lesefestival

Am 26.6. veranstalten die Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung, der Tigerberg e.V. und das Kühlhaus zusammen das Flensburger Lesefestival.

Die Idee dazu ist daraus entstanden, dass viele Lesungen während Corona nicht stattfinden konnten. So war gerade für die noch nicht ganz so bekannten Autor*innen oft schwierig, genug Publikum zu erreichen.

Auch den Inhaberwechsel in der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung vor ziemlich genau einem Jahr haben wir nicht gebührend gefeiert.

Beides soll jetzt nachgeholt werden.

Die einzelnen Programmpunkte werden weiter unten ausführlich dargestellt. Hier schon mal ein Überblick:

Die Lesungen:

15:00 Uhr Amed Sherwan/Katrine Hoop: Kafir.Allah sei Dank bin ich Atheist (Biographie)

16:15 Uhr Hannah Poddig: Geschichte der Klimabewegung (Comic und Sachbuch)

17:30 Uhr Carolina Claus: Schwarze Wale (Roman)

19:00 Uhr Mareike Krügel/Jan Christophersen: Gebrauchsanweisung für Schleswig-Holstein (Sachbuch)

 

Das Rahmenprogramm:

17:00 Uhr Tilman Köneke steht zum Gespräch über die Fotoausstellung bereit

20:15 Uhr Vogelführung zum Buch: „Spaziergänge mit Begegnungen: Ein Flensburger Vogel- und Wanderbuch“ von Helga Jeske und Sam Jost

 

Ganztägig:

Büchertisch der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung

Großer Bücherflohmarkt.

Speis und Trank

Ausstellung „CoronArtists / Unterschiedlich gemeinsam“ - Fotografien von Tilman Köneke

für Kinder von 8 bis 88: Wippdrechseln mit Dag Wixforth

 Wir freuen uns auf einen Tag voller Literatur, Kultur und Unterhaltung und mit schönem Wetter.

Die Veranstaltung wird gefördert vom Kulturbüro der Stadt Flensburg. Der Eintritt beträgt 5 Euro für eine Lesung, 10 Euro für den ganzen Tag. Kinder  umsonst. Eine Anmeldung ist nicht nötig, wäre aber schön:

kw@cvo-buchladen.de

Beginn ist um 15 Uhr.

Das Flensburger Lesefestival findet am 26.6.2022 ab 15 Uhr im Kühlhaus statt (Mühlendamm 25).

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wäre aber schön:
kw@cvo-buchladen.de oder telefonisch unter (0461) 29 601

Eintritt 5,- € für eine Lesung, 10 Euro für den ganzen Tag. Kinder umsonst.

Eine Veranstaltung der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung in Zusammenarbeit mit dem Tigerberg e.V. und dem Kühlhaus

 

 


Sonntag, 26. Juni, 15 Uhr
Kühlhaus, Mühlendamm 25

Am 26.6. veranstalten die Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung, der Tigerberg e.V. und das Kühlhaus zusammen das Flensburger Lesefestival. Die einzelnen Programmpunkte werden hier jetzt nach und nach vorgestellt.

Katrine Hoop & Amed Sherwan - Kafir. Allah sei Dank bin ich Atheist

Im Oktober 2020 durften wir gerade noch die Buchpremiere zu diesem Buch veranstalten. Die geplante zweite Lesung musste dann schon ausfallen. Schade, denn dieses wichtige Buch hätte mit mehr Auftrittsmöglichkeiten sicher noch deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Etwa sieben Jahre ist es jetzt her, dass Flensburg sich am Bahnhof von seiner besten Seite gezeigt hat und zahlreiche Menschen eine kleine Unterstützung auf Ihren Fluchtwegen erhalten haben. Amed Sherwan war schon kurz vorher aus Irakisch-Kurdistan nach Deutschland geflüchtet und einer von denen, die tatkräftig am Bahnhof geholfen haben. Jetzt hat er seine Geschichte aufgeschrieben.

Eine Geschichte von vielen und doch eine ganz besondere. Und eine Stimme, die unter anderen Umständen wohl kaum zu hören gewesen wäre. Das Besondere an dem Buch ist die produktive Begegnung von zwei Menschen. Die liebevolle und kritische Auseinandersetzung mit der sprachgewandten dänisch/deutschen Mitautorin Katrine Hoop vereint zwei sehr unterschiedliche Perspektiven auf eine Lebensgeschichte, die mehr oder weniger zufällig an Brennpunkten einer Vielzahl aktueller gesellschaftlicher Themen stattfindet:

Folter und Unterdrückung von Ex-Muslimen im aus deutscher Sicht oft als „progressiv“ wahrgenommenen Irakisch-Kurdistan, liebevolle Eltern, die ihren Sohn trotzdem oder gerade deswegen aktiv an seine Folterer ausliefern, Ameds Hinwendung zum Atheismus nicht aus theoretisch/politischen Motiven, sondern einfach aufgrund seiner täglichen Erfahrungen, schließlich die Flucht und die kritische, oft überraschend positive Sicht auf die Verhältnisse in Deutschland und neue Konflikte, die sich daraus ergeben (z.B. mit AfD-Anhänger*innen einerseits und strenggläubigen Muslim*innen in Deutschland andererseits).

Das Leben mit ADS ist nicht nur ein weiteres Thema, sondern eine Art roter Faden, der sich durch das ganze Buch zieht. Das bedingt oft eine ganz neue Sicht auf die Dinge und eine Persönlichkeit, die einfach nicht anders kann, als den Mund aufzumachen, wenn etwas nicht stimmt.

Bei all dem ist das ganze vor allem auch eine Flensburger Geschichte. Das Erwachsenwerden hier und Ameds Sicht der Dinge nehmen den größten Teil des Buchs ein. Als Blogger und Aktivist thematisiert er immer wieder auch hier die Situation von Ex-Muslim*innen, nimmt aber genauso Stellung zu unterschiedlichsten Themen und verliert bei all den teils extremen Gewalterfahrungen nie den Humor und seine Zuversicht.

Eine leicht lesbare Geschichte über Ameds Leben in unterschiedlichsten Welten und eine spannende Perspektive.
Was für ein Glück, dass wir daran teilhaben können.

© Florian Chefai 

© Amed Sherwan

 

Amed Sherwan, Katrine Hoop: Kafir:
Allah sei Dank bin ich Atheist
Edition Nautilus; 2020
240 Seiten, ISBN 978-3960542384

 

 

Das Flensburger Lesefestival findet am 26.6.2022 ab 15 Uhr im Kühlhaus statt (Mühlendamm 25).

Die Lesung mit Amed Sherwan und Katrine Hoop beginnt um 15 Uhr.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wäre aber schön:
kw@cvo-buchladen.de oder telefonisch unter (0461) 29 601

Eintritt 5,- € für eine Lesung, 10 Euro für den ganzen Tag. Kinder bis 12 Jahre umsonst.

Eine Veranstaltung der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung in Zusammenarbeit mit dem Tigerberg e.V. und dem Kühlhaus


Sonntag, 26. Juni, 16:15 Uhr
Kühlhaus, Mühlendamm 25

 

Hanna Poddig - Comic- und Buchpräsentation zu Umweltbewegung und Klimakämpfe

Mit der Räumung am Bahnhofswald ist das Thema Klimabewegung auch in der Flensburger Stadtpolitik ein wichtig geworden. Und mit dem Krieg in der Ukraine stellen sich nochmal ganz neue Herausforderungen.

Die Flensburger Autorin und Aktivistin Hanna Poddig ist Teil dieser Bewegung und hat sich intensiv auch mit deren Geschichte befasst.

Im Oktober 2020 erschien dazu der Comic „Kleine Geschichte der Umweltbewegungen“, den sie zusammen mit dem Zeichner und Illustrator Christopher Leo verfasst hat.

Schon 2019 erschien das Buch „Klimakämpfe – Wir sind die fucking Zukunft“.

Beide Bücher zusammen ergeben einen breiten Überblick über die historische Entwicklung und aktuelle Tendenzen nicht nur in den deutschen Umweltbewegungen und zeigen radikale Perspektiven zur Veränderung auf.

© Pay Numrich

Hanna Poddig: Kleine Geschichte der Umweltbewegungen
Unrast, Münster 2020
112 Seiten, 9,80 €

ISBN 978-3-89771-285-0

 

Hanna Poddig: Klimakämpfe - Wir sind die fucking Zukunft

Unrast, Münster 2019

104 S., 7.80 Euro

ISBN 978-3-89771-1488

Das Flensburger Lesefestival findet am 26.6.2022 ab 15 Uhr im Kühlhaus statt (Mühlendamm 25).

Die Lesung mit Hanna Poddig beginnt um 16:15 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wäre aber schön:
kw@cvo-buchladen.de oder telefonisch unter (0461) 29 601

Eintritt 5,- € für eine Lesung, 10 Euro für den ganzen Tag. Kinder bis 12 Jahre umsonst.

Eine Veranstaltung der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung in Zusammenarbeit mit dem Tigerberg e.V. und dem Kühlhaus



Sonntag, 26. Juni, 17:30 Uhr
Kühlhaus, Mühlendamm 25

Carolina Claus - Schwarze Wale

Ein weiterer Debut-Roman aus Flensburg, der während Corona leider ein klein bisschen untergegangen ist.

Erzählt wird die Geschichte eines jungen Mannes, der auf seine Art und Weise mit dem Leben und dem Tod ringt und dabei feststellen muss, dass es wohl nicht den einen, richtigen Weg gibt. Zwischen Einsamkeit und dem Verlangen nach Nähe und Zuneigung versucht er, mit sich und der ihn umgebenden Welt Frieden zu schließen."Ein Sommermorgen. Ich laufe über die Wiese, so, wie wir es schon tausend Mal gemacht haben. Das Gras kniehoch, die Blüten an den Bäumen verströmen einen lieblichen Duft. Die Sonne geht gerade auf. Es ist früh, keine Menschenseele hier. Ich setze mich schließlich auf eine Bank und lasse die Seele baumeln. Ich habe Hoffnung. So soll es bleiben."

 

Hier geht es zu einer ausführlicheren Leseprobe:

 

https://shop.matabooks.de/produkt/schwarze-wale/

© Irmgard Grüterich


Carolina Claus: Schwarze Wale
Matabooks, Dresden 2020
204 Seiten, 14,– €

ISBN 978-3-947681-11-2

Das Flensburger Lesefestival findet am 26.6.2022 ab 15 Uhr im Kühlhaus statt (Mühlendamm 25).

Die Lesung mit Carolina Claus beginnt um 17:30 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wäre aber schön:
kw@cvo-buchladen.de oder telefonisch unter (0461) 29 601

Eintritt 5,- € für eine Lesung, 10 Euro für den ganzen Tag. Kinder bis 12 Jahre umsonst.

Eine Veranstaltung der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung in Zusammenarbeit mit dem Tigerberg e.V. und dem Kühlhaus



Sonntag, 26. Juni, 19 Uhr
Kühlhaus, Mühlendamm 25

Mareike Krügel/Jan Christophersen -

Gebrauchsanweisung für Schleswig-Holstein.

Deutschland ganz oben

Zwischen den Zehen der Schlick: Mareike Krügel und Jan Christophersen sind da zu Hause, wo andere Urlaub machen, und schreiben eine passionierte Liebeserklärung an Deutschlands Norden. Sie erzählen vom Leben zwischen Ostsee und Nordsee, von stolzen Städten am Meer, von Kiel, Lübeck, Flensburg und Husum. Vom Alltag am Wasser, vom Wattenmeer und den Halligen, Nordseeinseln, Fehmarn und Helgoland - und vom Wetterbericht als beliebtestem Small-Talk-Thema. Von Moorleichen und anderen Sehenswürdigkeiten, von Wikingern und Windkraftgegnern, Theodor Storm und Emil Nolde, von typisch norddeutschen Bräuchen und Klischees, Seemannsgarn und Platt. Von Pharisäern, Fischbrötchen und Rübenmus, toten Tanten, errötenden Jungfrauen und weiteren kulinarischen Besonderheiten.

Das Buch erscheint genau vier Tage nach der Lesung bei uns.

 

© Peter von Felbert / Piper Verlag 

© Arne Vollstedt / Piper Verlag

Mareike Krügel und Jan Christophersen: Gebrauchsanweisung für Schleswig-Holstein. Deutschland ganz oben.

Piper, München, 30.6.2022

224 S., 16 €

ISBN 978-3-492-27757-0 

Mareike Krügel, 1977 in Kiel geboren, studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Mareike Krügel hat fünf Romane veröffentlicht, zuletzt „Schwester“. Mit ihrem Mann Jan Christophersen und den gemeinsamen Kindern lebt sie an der Küste Schleswig-Holsteins.

Jan Christophersen, 1974 in Flensburg geboren, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. Sein Roman „Schneetage“ (mare 2009) wurde mit dem Debütpreis des Buddenbrookhauses ausgezeichnet.

 

Das Flensburger Lesefestival findet am 26.6.2022 ab 15 Uhr im Kühlhaus statt (Mühlendamm 25).

Die Lesung mit Mareike Krügel und Jan Christophersen beginnt um 19 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wäre aber schön:
kw@cvo-buchladen.de oder telefonisch unter (0461) 29 601

Eintritt 5,- € für eine Lesung, 10 Euro für den ganzen Tag. Kinder bis 12 Jahre umsonst.

Eine Veranstaltung der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung in Zusammenarbeit mit dem Tigerberg e.V. und dem Kühlhaus



Sonntag, 26. Juni, ab 15 Uhr, um 17
Kühlhaus, Mühlendamm 25

LESEFESTIVAL:  "CoronArtists" und "Unterschiedlich gemeinsam" - Bilder aus Ausstellungen von Tilman Köneke

CoronArtists

Das Fotoprojekt CoronArtists geht der Fragestellung nach, wie sich kulturelle Akteure angesichts mittlerweile mehrerer Lockdowns und in den Momenten dazwischen fühlen – wer sind sie, und was haben sie zu sagen?

Hierfür haben sich Künstler*innen und Kulturschaffende, die zum Zeitpunkt des Projekts in der Region Flensburg leben bzw. arbeiten, fotografieren lassen. Die meisten von ihnen haben dazu ein Statement abgegeben, das ihre aktuelle oder auch damalige Situation verdeutlicht. Dabei zeigt sich ein kleiner Ausschnitt aus der vielfältigen kulturellen Landschaft der Region, der zwar keine vollständige Bestandsaufnahme abbildet, aber dennoch ein Stimmungsbild vermittelt, das weniger Betroffenheit und Stillstand, sondern Zuversicht und Improvisationsvermögen zeigt.

Die aktuelle Ausstellung im Rahmen des Lesefestivals zeigt einen Ausschnitt aus insgesamt 30 Bildern. Alle Fotografien sind auf analogem Mittelformat entstanden; das entwickelte Filmmaterial wurde anschließend gescannt und ausgedruckt.

Unterschiedlich gemeinsam

In diesem Projekt begegnen sich Menschen, die in der Flensburger Neustadt wohnen, sich aber (noch) nicht kennen.

Der Flensburger Fotograf Tilman Köneke hat sich vorgenommen, Gruppenfotos zu machen von Menschen, die sich nicht kennen, aber eines gemeinsam haben: Sie leben in der Flensburger Neustadt. Sein Projekt heißt: Unterschiedlich gemeinsam.

Unter normalen Umständen hätten wir Menschen einfach angesprochen und sie gebeten an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit zu einem bestimmten Ort zu kommen. Oder wir wären einfach auf die Straße gegangen oder in den Galwik Park und hätten spontan Menschen eingeladen und sie gebeten, sich für ein Gruppenfoto zur Verfügung zu stellen.

Weil man in Corona-Zeiten alles anders machen musste, ging das natürlich nicht, und darum ersetzten wir das mit einer Zoomkonferenz. Während der Konferenz lernten sich Menschen aus der Neustadt kennen. Und einige Tage danach gab es den Corona Bedingungen entsprechend ein Fotoshooting mit max. 2 Personen.

5 „Kennenlern-Bilder“ aus den Shootings in der Neustadt sind hier zu sehen.

© Tilman Köneke

Tilman Köneke

Ausgebildeter Fotograf, Kulturvermittler und Kulturwissenschaftler (M.A.)

War lange als Webworker und als Musiker tätig und arbeitet seit einigen Jahren als

Headshot-/People-Fotograf und Fotokünstler.

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Das Flensburger Lesefestival findet am 26.6.2022 ab 15 Uhr im Kühlhaus statt (Mühlendamm 25).

Die Ausstellung ist ab 15 Uhr zu sehen. Um 17 Uhr steht Tilman Köneke zum Gespräch bereit.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wäre aber schön:
kw@cvo-buchladen.de oder telefonisch unter (0461) 29 601

Eintritt 5,- € für eine Lesung, 10 Euro für den ganzen Tag. Kinder bis 12 Jahre umsonst.

Eine Veranstaltung der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung in Zusammenarbeit mit dem Tigerberg e.V. und dem Kühlhaus



Sonntag, 26. Juni, 20:15,
Kühlhaus, Mühlendamm 25

LESEFESTIVAL: Vogelführung mit Helga Jeske und Sam Jost
– zu ihrem Buch "Spaziergänge mit Begegnungen. Ein Flensburger Vogel- und Wanderbuch"

Zwei Flensburger haben sich auf den Weg gemacht ihre Stadt Flensburg zu erkunden. Herausgekommen ist das Buch „Spaziergänge mit Begegnungen“, es werden sieben Wanderrouten in und um Flensburg vorgestellt sowie die dort anzutreffenden Singvögel.

Eine spezielle Wanderroute werden sie im Anschluss an das Lesefest vorstellen.

Helga Jeske und Sam Jost kommen beide aus der näheren Umgebung von Flensburg und leben seit Jahren in der Stadt. Helgas Leidenschaft sind seit ihrer Kindheit die Beobachtung der heimischen Singvögel und Sam ist ein erfolgreicher und begeisterter Fotograf. Auf einem ihrer Spaziergänge konnten sie einen Trauerfliegenschnäpper beobachten und dabei wurde die Idee zu ihrem Buch geboren. Spaziergänge in Flensburg und die dort anzutreffenden Singvögel vorstellen.

Beiden liegt der Erhalt der Vögel am Herzen, denn sie haben es in unserer modernen Industriegesellschaft nicht so leicht, geeigneten Wohnraum sowie genügend Nahrung zu finden. Viele Arten gehen in ihren Beständen zurück. Eine intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Insektiziden sowie die Abschaffung von Brachflächen, machen es den Singvögeln nicht leicht zu überleben. In ihrem Buch stellen Sam und Helga, ihnen ihre, oft unbemerkten, Nachbarn vor.

Leider konnten Helga und Sam während der Erstellung des Buches feststellen wie Wohn- und Lebensraum von Singvögeln auch in Flensburg verschwinden und neuen Bauplänen der Stadt Platz machen müssen. Ein Beispiel ist die Entstehung des neuen Zentralkrankenhauses am Peelwatt, weil gerade die bedrohten Bodenbrüter, hier, einen weiteren Lebensraum verlieren werden.

Vögel sind wunderbare Geschöpfe, denn sie sind ausgestattet mit einer enormen Sangeskraft (oft), bestechen mit ihrem bunten Fiederkleid, sind geschickte Kletterer und einfallsreiche Baumeister. Innehalten und Beobachten ist ein kostenloses Geschenk unserer wertvollen Natur.

Die Autoren geben mit ihren Routen einen Einblick in die verschiedenen Lebensräume der Singvögel gleichzeitig kommen die Leser beim Begehen der Routen in Bewegung und können die Stadt Flensburg neu entdecken. Es ist ein aktiver, gesunder Konsum mit Sinnesschulung.

Helga Jeske & Sam Jost:
Spaziergänge mit Begegnungen. Ein Flensburger Vogel- und Wanderbuch,

Eigenverlag, Flensburg 2022

136 Seiten, 13,90 €

ISBN 978-3-945030-14-1

Das Flensburger Lesefestival findet am 26.6.2022 ab 15 Uhr im Kühlhaus statt (Mühlendamm 25). Die Vogelführung beginnt um 20:15 am Kühlhaus.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wäre aber schön:
kw@cvo-buchladen.de oder telefonisch unter (0461) 29 601

Eintritt 5,- € für eine Lesung, 10 Euro für den ganzen Tag. Kinder bis 12 Jahre umsonst.

Eine Veranstaltung der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung in Zusammenarbeit mit dem Tigerberg e.V. und dem Kühlhaus



Sonntag, 26. Juni, ab 15:00 Uhr,
Kühlhaus, Mühlendamm 25

LESEFESTIVAL KINDERPROGRAMM: Grünholzdrechseln mit Dag Wixforth

Wippdrechseln ist eine alte Handwerkstechnik, die hier wieder lebendig wird. Gedacht ist es für Kinder ab 8 Jahren. Wenn noch Plätze frei sind, ist es aber auch für Erwachsene spannend. Bevor das Holz gedrechselt werden kann, muss es noch gespalten, behauen und zurechtgeschnitzt werden. An der Drechselbank können dann z.B. Kerzenständer, Nudelhölzer oder was auch immer entstehen.

Wer es genauer wissen will, findet ein youtube-Video hier.

Start ist um 15 Uhr, es kann aber auch später eingestiegen werden.

 

Das Flensburger Lesefestival findet am 26.6.2022 ab 15 Uhr im Kühlhaus statt (Mühlendamm 25)

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wäre aber schön:
kw@cvo-buchladen.de oder telefonisch unter (0461) 29 601

Eintritt 5,- € für eine Lesung, 10 Euro für den ganzen Tag. Kinder bis 12 Jahre umsonst.

Eine Veranstaltung der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung in Zusammenarbeit mit dem Tigerberg e.V. und dem Kühlhaus



Donnerstag, 21.Juli, 19:30 Uhr,
Musikpalast, Große Str. 77-79 (Neptunhof)

Ela Meyer
– Es war schon immer ziemlich kalt

Es gibt nichts Besseres als Freund*innen und mit ihnen gemeinsam durchs Leben zu gehen. Doch was passiert, wenn die anderen schon längst ganz eigene Zukunftspläne schmieden? Der Roman wirft die Frage auf, wann eine gemeinsame Vergangenheit nur noch Ballast ist und ob eine Freundschaft aus Kindheitstagen überhaupt um jeden Preis überleben muss.

Insa, Hannes und Nico, Ende zwanzig, sind gemeinsam in einem friesischen Kaff aufgewachsen. Ihre Freundschaft gab ihnen den Halt, den ihre Familien ihnen nicht bieten konnten. Auch nach ihrem Wegzug stehen sie füreinander ein, sind unzertrennlich und erzählen sich alles –

eigentlich. Doch plötzlich häufen sich die Geheimnisse voreinander. Ihre Zukunftspläne scheinen nicht mehr zusammenzupassen: Hannes will zurück ins Dorf und die Werkstatt seines Opas übernehmen, Nico hat sich in eine Frau verliebt, die ein Kind erwartet, und Insa treibt weiter orientierungslos vor sich hin. Ihre einst unzertrennliche Gemeinschaft droht, auseinanderzubrechen.

So unternehmen sie eine letzte große gemeinsame Reise. Zum Soundtrack von Django Reinhardt über …But Alive bis Team Dresch fahren die Drei unaufhaltsam auf die Weggabelung des Erwachsenwerdens zu, die ihre Leben in verschiedene Richtungen führen wird.

Eine Geschichte über den aufwühlenden Wandel einer Jugendfreundschaft und das Ende einer gemeinsam verbrachten Lebensphase.

Ela Meyer, geboren 1973, ist in Friesland aufgewachsen und hat in Oldenburg und Hamburg gewohnt. Heute lebt sie in der Nähe von Barcelona, erst besetzt, inzwischen auf einem kleinen Boot. Sie hat mehrere Jahre im therapeutischen Bereich und in der Drogenhilfe gearbeitet und in zwei Riot- Grrrl-Bands Gitarre gespielt. Ihre Kurzgeschichten sind in verschiedenen Literaturzeitschriften und Anthologien erschienen.

Passend zum Buch gibt es eine playlist bei spotify. Und passend zur Musik im Buch haben wir auch den Musikpalast als Veranstaltungsort ausgewählt.

Zu unserer Rezension geht es hier.

© Marlene Krause

Ela Meyer:

Es war schon immer ziemlich kalt

Jumbo Neue Medien & Verlag, Hamburg 2022

282 Seiten, 18,– €

Die Lesung findet am Donnerstag, 21.7.2022 im Musikpalast statt (Große Str. 77-79, Neptunhof) – 

Anmeldung erbeten unter:
kw@cvo-buchladen.de oder telefonisch unter

(0461) 29601

Eintritt 4 bis 6 Euro nach Selbsteinschätzung

Eine Veranstaltung der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung in Zusammenarbeit mit dem Musikpalast und dem Tigerberg e.V.


AUCH DIESE VERANSTALTUNG MUSSTE LEIDER VERSCHOBEN WERDEN:

NEUER TERMIN: 6. April 2022 um 19:30 Uhr

Volksbad, Schiffbrücke 67

KATAPULT - Ein Verlag und der Ukraine-Krieg

Verlags- und Buchpräsentation mit Benjamin Fredrich,  Autor von „Fredrich rastet aus“

 

Als wir diese Veranstaltung geplant haben, haben wir uns auf die Vorstellung eines spannenden kleinen Verlages durch seinen Gründer gefreut.

Inzwischen ist der Verlag gar nicht mehr so klein und wahrscheinlich der rührigste, wenn es um Berichterstattung und solidarische Aktionen zum Krieg in der Ukraine geht.

Z.B. wurden umgehend nach der Invasion Redaktionsräume und andere Strukturen für ukrainische Journalist:innen geschaffen. Inzwischen gibt es eine komplett neue
Ukraine-(Katapult-)Redaktion und es wird gerade im Verlagsgebäude in Greifswald ein Trakt zum Geflüchtetenheim umgebaut. Vor allem aber veröffentlicht Katapult in einem Live-Blog fast im Stundentakt Grafiken und andere Beiträge, die das Kriegsgeschehen anschaulich begreifbar machen.

 

Je erfolgreicher KATAPULT wurde, desto energischer musste sich KATAPULT-Chef Fredrich gegen Raubkopierer und dreiste Konkurrenten durchsetzen – meist mit Erfolg. Wenn es heute heißt »Fredrich rastet aus«, machen sich die einen ne Tüte Popcorn auf, andere ziehen sich warm an. Benjamin Fredrich hält sich in seinen Streitschriften nicht zurück, er prangert Rassismus und Ausbeutung scharf an.

Und das ist alles in einem Band nachlesbar: der Plagiatsskandal mit Hoffmann & Campe, die Rassismusdebatte mit dem Nordkurier, die Kämpfe mit der Süddeutschen, Cornelsen und Übermedien. Was viele bisher nicht erfahren haben, ist, welche Folgen Fredrichs Veröffentlichungen haben. Das holt er in seinem Buch nach, das direkt auf seinen Debütroman "Die Redaktion" folgt, der die Gründung eines Printmagazins mit 20.000 Euro Schulden in der vorpommerschen Provinzhauptstadt Greifswald beschreibt.

 

Benjamin Fredrich:

Fredrich rastet aus
Katapult-Verlag, Greifswald

Erscheinungsdatum: 15.12.2021
180 Seiten, 15,– €

Anmeldung erbeten unter:
kw@cvo-buchladen.de oder telefonisch unter

(0461) 8403912

Eintritt 4 bis 6 Euro nach Selbsteinschätzung

Zutritt nach tagesaktuellen Coronaregeln.

Eine Veranstaltung der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung in Zusammenarbeit mit dem Volksbad und dem Tigerberg e.V.


DIESE LESUNG MUSSTE LEIDER AUF UNBESTIMMTE ZEIT VERSCHOBEN WERDEN (VERMUTLICH MUSS SIE AUSFALLEN):

Rebecca Maria Salentin - die Spiegel-Bestseller-Autorin stellt ihren neuen Roman "Klub Drushba" vor

Moderation: Janine Adomeit

Die Veranstaltung:

Die moderierte Lesung wird bei ihrer Premiere in der Galerie "URBANICA" stattfinden. Die neueröffnete Galerie im Käte Lassen Hof ist ein außergewöhnlicher Ort in einem der schönsten Höfe Flensburgs.

Das Buch:

 Sie schnauft bei jeder Treppenstufe, bricht bei der kleinsten Anstrengung in Schweiß aus und wird beim Radfahren von Rentnern überholt.

Sie hat Angst vor Spinnen, Hunden, Gewitter, tiefen Seen, steilen Höhen und sie ist nachtblind. Außerdem hasst sie Berge. 

Nur Cola und Kaktus-Eis können sie beim Aufstieg besänftigen. Trotzdem geht Rebecca Maria Salentin eines Tages einfach los, bepackt mit Rucksack, Zelt und Kocher, um 2.700 Kilometer weit zu laufen. 

Auf dem Internationalen Bergwanderweg EB von Eisenach nach Budapest (auch: „Weg der Freundschaft“) erobert sie sich den Boden unter den Füßen zurück, nachdem sie im Jahr zuvor fast alles verlor. 

Was blieb: ihre Freunde und Freundinnen. Zusammen bilden sie den Klub Drushba. Denn „Drushba“ heißt Freundschaft. (Platz 13 SPIEGEL-Bestsellerliste Sachbuch Oktober 2021) 

Die Autorin:

 Rebecca Maria Salentin wurde 1979 geboren und wuchs in der Eifel auf. Seit 2006 lebt sie als freie Autorin in Leipzig und betrieb dort mehrere Jahre das Sommercafé "Zierlich Manierlich" in einem alten Zirkuswagen. 

Seit 2019 moderiert sie mit wechselnden Gastmoderator:innen  "Die schlecht gemalte Deutschlandfahne", eine monatliche Literaturshow im Neuen Schauspiel Leipzig.  

Rebecca Maria Salentin:
Klub Drushba
Zu Fuß auf dem Weg der Freundschaft von Eisenach bis Budapest
Voland & Quist, Dresden 2021
320 Seiten, 20,– €

ISBN: 9783863912970

Die Lesung wird veranstaltet im Rahmen der Reihe "Transit Literatur".

Wir von der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung sind mit einem Büchertisch dabei.

Transit Literatur ist die neue literarische Veranstaltungsreihe in Flensburg. Sie richtet sich an literaturinteressierte Menschen aller Alter, Herkünfte und Geschlechter und möchte auf Literatur aufmerksam machen, die Grenzen überschreitet und Perspektivwechsel ermöglicht – inhaltlich, stilistisch, sprachlich.

Gegründet wurde Transit Literatur 2021 von der Flensburger Autorin Janine Adomeit und Emin YilmazInitiator von "Flensburg bleibt stabil".

www.transit-literatur.de

 

 

 

 

 

 

 


Donnerstag, 18. November, 19:30 Uhr,

Stadtbibliothek Flensburg, Vortragssaal, Süderhofenden 40

Bücherherbst mit Annemarie Stoltenberg

Leben Lachen Literatur - Bücher steigern die Lebensfreude. Aus dem überwältigend schönen Angebot der neuen Bücher in diesen schwierigen Zeiten hat Annemarie Stoltenberg, Literaturexpertin auf NDR Kultur, Bücher gefunden, die mit Genuss und Gewinn verschlungen werden können.

Literarische Neuentdeckungen, spannungsreiche Krimis oder ein schöner Schmöker werden von Annemarie Stoltenberg humorvoll in Szene gesetzt und genussvoll präsentiert.

Diese Buchvorstellungen sind immer ein großes Vergnügen und machen Lust aufs Lesen!

Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Flensburg, die uns freundlicherweise mit einem Büchertisch eingeladen hat.

 

Um Anmeldung wird gebeten.

Eintritt 10 Euro (ermäßigt 8 Euro)

Inzwischen sind leider alle Karten ausverkauft. Am Mittwoch, 17.11. um 19 Uhr findet die gleiche Veranstaltung aber in der Deutschen Bücherei Apenrade statt. Die Veranstaltung am Mittwoch kann auch über zoom verfolgt werden. Anmeldung dafür unter  sekretariat@buecherei.dk

Aktueller Corona-Hinweis:

Es gilt die 3-G-Regel. Nachweise sind entsprechend beim Eintritt vorzulegen.

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist aufgehoben, wird aber empfohlen, wenn Abstände nicht eingehalten werden können

(Stand: 15.September 2021)



         > Mittwoch, 17. November, 19:00 Uhr,

       Online-Lesung mit Andreas Speit

"Verqueres Denken - Gefährliche Weltbilder in alternativen Milieus"

Sie gehen für »die Freiheit« auf die Straße: Bei den Querdenken-Demonstrationen und Corona-Protesten laufen Impfgegner:innen neben QAnon-Anhänger:innen, Esoteriker:innen neben Rechtsextremen, die Peace-Fahne flattert neben der Reichsflagge. Dieses Miteinander kommt jedoch nicht zufällig zustande. Wer sich für den Schutz von Natur und Tieren einsetzt, vegane Ernährung und Alternativmedizin bevorzugt, seine Kinder auf Waldorfschulen schickt oder nach spiritueller Erfüllung sucht, muss nicht frei von rechtem Gedankengut und Verschwörungsfantasien sein. Andreas Speit zeigt, dass in alternativen Milieus Werte und Vorstellungen kursieren, die alles andere als progressiv oder emanzipatorisch sind. 

Eine Neuauflage des Buches ist für den 15.11.2021 angekündigt.

Andreas Speit:
Verqueres Denken - Gefährliche Weltbilder in alternativen Milieus.
Christoph Links Verlag, Berlin 2021
239 Seiten, 18,– €

Die Lesung findet nur online statt. Anmeldung unter info@rbt-sh.de

Keine Anmeldegebühren

Eine Veranstaltung des Regionalen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung.

Träger: Arbeiterwohlfahrt Landesverband Schleswig-Holstein

Gefördert von: Landesdemokratiezentrum Schleswig-Holstein; Landespräventionsrat Schleswig-Holstein; Schleswig-Holstein - Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Die Veranstaltenden behalten sich vor, Personen, die rechtsextremen Parteien oder Gruppierungen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, bzw. durch solche Äußerungen stören, den Zutritt zur Bildungsveranstaltung zu verwehren oder von dieser entschädigungslos auszuschließen.


 

 

 

 

 


Michael Jensen: Totenreich,                           2021, kart., 448 S., 12,00 €,
ISBN 978-3-7466-3780-8

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


Paula Irmschler: Superbusen,                           2021, kart., 311 S., 12,00 €,
ISBN 978-3-548-06472-7


 

 

 

 


Die andere Bibliothek Band 403, Hg.: Ulrich Janetzki und Wilfried Ihrig,           2018,                              gebunden, 396 S.,42,00 €,
ISBN 978-3-8477-0403-9


> Donnerstag, 28. Oktober 21, 19:30 Uhr,
Vortragssaal der Stadtbibliothek

Michael Jensen liest aus: Totenreich

Michael Jensen stammt aus Flensburg und hat inzwischen drei historische Kriminalromane veröffentlicht, die vor dem Hintergrund des Endes des zweiten Weltkriegs in Flensburg spielen. Schon im letzten Jahr hat er auf Einladung der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung und des Tigerberg e.V. den zweiten Teil vorgestellt und wir konnten uns in einer schönen Lesung davon überzeugen, dass er zum Thema gründlich recherchiert hat.
Jetzt hat der Förderverein der Stadtbibliothek dazu eingeladen, den dritten Teil "Totenreich" zu genießen und wir werden mit einem Büchertisch dabei sein.
 
Der Vortragssaal befindet sich im zweiten Obergeschoss der Südermarktpassage.
Der Eintritt kostet für Nichtmitglieder des Fördervereins 5 Euro.
Um Anmeldung wird gebeten, Karten gibt es im Vorverkauf in der Stadtbibliothek Flensburg (0461-851816) oder bei uns im Buchladen.

 

  

> Montag, 25. Oktober 21, 19:30 Uhr,
Weinkontor Roberto Gavin, Neustadt 16

Direkt nach der Buchmesse: Neuerscheinungen und Empfehlungen von Stefanie Oeding

Unter besonderen Schutzverordnungen findet in diesem Jahr die internationale Buchmesse in Frankfurt statt. Zeitgleich wird sie virtuell übertragen und betont mit zukunftsweisenden Formaten die Relevanz der Literatur. Fachleute und AutorInnen aus der ganzen Welt sind zum Austausch eingeladen. Aus der Fülle der Neuerscheinungen, die nationale und internationale Verlage präsentieren, stellt die Bibliothekarin Stefanie Oeding ausgewählte Romane und Sachbücher vor. Sie sichtet auch den Buchmarkt rund um den Länderschwerpunkt Kanada und wirft einen Blick in die Feuilletons und auf Preisverleihungen. Mit den Informationen verbunden sind Kurzlesungen, deren "sound" die Leseentscheidung erleichtert.
Stefanie Oeding arbeitete bis 2019 als Bibliotekarin und reist seit mehreren Jahren mit Vorträgen durch Schleswig-Holstein und Hamburg. Sie schreibt seit vielen Jahren freiberuflich Artikel für den Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag. Als Rezitatorin und Sängerin tritt sie mit musikalischen Literaturprogrammen auf.
 
Nur mit Anmeldung unter kw@cvo-buchladen.de
Eintritt 4 bis 6 Euro nach Selbsteinschätzung
3 G = Zutritt nur geimpft, genesen oder frisch getestet
 
 
 
 
 

> Dienstag, 19. Oktober 21, 19:30 Uhr,
Weinkontor Roberto Gavin, Neustadt 16

Paula Irmschler liest aus "Superbusen"

Endlich können wir diese Lesung nachholen, die uns schon lange am Herzen liegt und wegen Corona ausfallen musste. Wie lebt es sich zwischen Chemnitz und Berlin nach der Schule wenn eine nach 1989 groß geworden ist?
Zwischen Kneipenjob, Studium, Kater, WG, Demos und frustrierenden Liebesgeschichten taumelt Gisela auf ihrem Weg zur Frauen-Punkband Superbusen.
Die Titanic-Redakteurin Paula Irmschler weiß wovon sie redet und lässt uns die Um- und Aufbrüche hautnah miterleben. Ein locker geschriebener Roman über den Osten und vieles mehr. Feministisch, wütend, ironisch und einfach schön zu lesen gleichzeitig.
Margarete Stokowski: "Paula Irmschler lesen ist wie Saufen mit der besten Freundin, aber ohne Kater. Magisch".
 
Nur mit Anmeldung unter kw@cvo-buchladen.de
Eintritt 4 bis 6 Euro nach Selbsteinschätzung
3 G = Zutritt nur geimpft, genesen oder frisch getestet
 
 
 
 
 

> Freitag, 8. Oktober 21, 19:30 Uhr,
Stadtbücherei Flensburg

Die Morgendämmerung der Worte. Moderner Poesie-Atlas der Roma und Sinti

Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Flensburg im Rahmen des Literatursommers Schleswig-Holstein 2021 mit Büchertisch aus der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung. Hier der Ankündigungstext der Stadtbibliothek:
"Im Literatursommer wird der moderne Poesie-Atlas der Sinti und Roma von Jovan Nikolić mit all seinen Höhen und Tiefen vorgestellt! Es erwarten Sie Texte über Diskriminierung, Kunst, die Identität der Roma und mehr!
Wir freuen uns ganz besonders die Moderatorin Anja Ross, den Vorsitzenden vom Verband Deutscher Sinti und Roma e.V., Landesverband SH Herrn Weiß und den Mitherausgeber der Anthologie Herrn Janetzki begrüßen zu dürfen.
Bitte beachten Sie, dass für diese Veranstaltung die aktuellen 3G-Regeln: Geimpft, Genesen oder ein aktueller negativer Test gelten!
Die Karten gibt es ab sofort in der Stadtbibliothek, Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 €
 

> Montag, 19. Oktober, 19:30 Uhr,
Weinkontor Roberto Gavin, Neustadt 16

»Mod Helmy«
– die wahre Geschichte des "arabischen Schindler"

Lesung mit Igal Avidan

2013 stößt der Journalist Igal Avidan beim Lesen einer isrealischen Zeitung auf die Meldung, dass die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem zum ersten Mal überhaupt einen Araber als „Gerechten unter den Völkern“ anerkennt. Es ist der ägyptische Arzt Mohamed (Mod) Helmy, der während der NS-Zeit mehrere Juden in seiner Berliner Wohnung und einer Gartenlaube versteckt und so ihr Leben rettet. Igal Avidan, der in Berlin als israelischer Journalist und Autor arbeitet, beschließt, ein Buch über den Judenretter zu schreiben – und eine mühselige Recherche beginnt.

Mohamed Helmy wird 1901 in einer wohlsituierten ägyptischen Familie in Kairo geboren und kommt 1922 nach Berlin, um dort Medizin zu studieren. Doch mit der Machtergreifung der Nazis bekommt Helmy Probleme. Am Krankenhaus Moabit, wo er sich ausbilden lässt, werden viele Stellen mit NS-Medizinern besetzt. Er darf schließlich nicht weiter in dem Krankenhaus arbeiten und muss eine Privatpraxis bei sich zu Hause eröffnen. Obwohl er selbst als „Nichtarier“ diskriminiert und verhaftet wird, hilft der Arzt mit seiner Helferin Frieda Szturmann jüdischen Patienten. Dass er dabei sein Leben und das seines engsten Umfeldes gefährdete, ist offensichtlich

Igal Avidan:
Mod Helmy.
Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete.
Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2017
248 Seiten, 20,– €

Die Lesung findet am Montag, 19.10.2020 um 19:30 Uhr im Weinkontor Roberto Gavin in der Neustadt 16 statt – auf Grund der aktuellen Sicherheitsanforderungen nur mit vorheriger Anmeldung:
info@cvo-buchladen.de oder telefonisch unter (0461) 29 601

Eintritt 6,- € (ermässigt 4,- €)

Eine Veranstaltung der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung in Zusammenarbeit mit dem Tigerberg e.V.


> Montag, 5. Oktober, pünktlich 19:00 Uhr,
Flensborg Bibliotek, Norderstraße 59

Kafir – Allah sei Dank bin ich Atheist

Buchpremiere mit Lesung und anschließendem Gespräch

Etwa fünf Jahre ist es jetzt her, dass Flensburg sich am Bahnhof von seiner besten Seite gezeigt hat und zahlreiche Menschen eine kleine Unterstützung auf Ihren Fluchtwegen erhalten haben. Amed Sherwan war schon kurz vorher aus Irakisch-Kurdistan nach Deutschland geflüchtet und einer von denen, die tatkräftig am Bahnhof geholfen haben. Jetzt hat er seine Geschichte aufgeschrieben.

Eine Geschichte von vielen und doch eine ganz besondere. Und eine Stimme, die unter anderen Umständen wohl kaum zu hören gewesen wäre. Das besondere an dem Buch ist die produktive Begegnung von zwei Menschen. Die liebevolle und kritische Auseinandersetzung mit der sprachgewandten dänisch/deutschen Mitautorin Katrine Hoop vereint zwei sehr unterschiedliche Perspektiven auf eine Lebensgeschichte, die mehr oder weniger zufällig an Brennpunkten einer Vielzahl aktueller gesellschaftlicher Themen stattfindet:

Folter und Unterdrückung von Ex-Muslimen im aus deutscher Sicht oft als „progressiv“ wahrgenommenen Irakisch-Kurdistan, liebevolle Eltern, die ihren Sohn trotzdem oder gerade deswegen aktiv an seine Folterer ausliefern, Ameds Hinwendung zum Atheismus nicht aus theoretisch/politischen Motiven, sondern einfach aufgrund seiner täglichen Erfahrungen, schließlich die Flucht und die kritische, oft überraschend positive Sicht auf die Verhältnisse in Deutschland und neue Konflikte, die sich daraus ergeben (z.B. mit AfD-Anhänger*innen einerseits und strenggläubigen Muslim*innen in Deutschland andererseits).

Das Leben mit ADS ist nicht nur ein weiteres Thema, sondern eine Art roter Faden, der sich durch das ganze Buch zieht. Das bedingt oft eine ganz neue Sicht auf die Dinge und eine Persönlichkeit, die einfach nicht anders kann, als den Mund aufzumachen, wenn etwas nicht stimmt.

Bei all dem ist das ganze vor allem auch eine Flensburger Geschichte. Das Erwachsenwerden hier und Ameds Sicht der Dinge nehmen den größten Teil des Buchs ein. Als Blogger und Aktivist thematisiert er immer wieder auch hier die Situation von Ex-Muslim*innen, nimmt aber genauso Stellung zu unterschiedlichsten Themen und verliert bei all den teils extremen Gewalterfahrungen nie den Humor und seine Zuversicht.

Eine leicht lesbare Geschichte über Ameds Leben in unterschiedlichsten Welten und eine spannende Perspektive.
Was für ein Glück, dass wir daran teilhaben können.
Das Buch wird im Herbst 2020 erscheinen, kann aber schon jetzt vorbestellt werden.

       Buchcover: © Edition Nautilus

Amed Sherwan, Katrine Hoop: Kafir:
Allah sei Dank bin ich Atheist
Edition Nautilus; Originalveröffentlichung 2020
240 Seiten, ISBN 978-3960542384




Die Lesung wird veranstaltet von der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung und dem Tigerberg e.V., gefördert durch den Förderverein Buch.

Einlass ab 18:45 Uhr
Die Veranstaltung wird größtenteils auf deutsch stattfinden

Nur nach vorheriger Anmeldung. Aktuell ist die Lesung ausverkauft.
Wer sich unter info@cvo-buchladen.de noch anmeldet, kommt auf eine Warteliste für den Fall, dass jemand abspringt oder wir eventuell eine zweite Lesung veranstalten.

Eintritt 4 bis 6 Euro nach Selbsteinschätzung.


> Mittwoch, 1. Juli, 19:30 Uhr,
Weinkontor Roberto Gavin in der Walzenmühle,
Neustadt 16

Michael Jensen
liest aus
»Totenwelt«

Sehr geehrte Damen und Herren, wir laden zu einer 1. Nach-Lockdown-Lesung und Buchvorstellung ein

Für die Fachwelt ist die Nazizeit seit den Veröffentlichungen (1996 ff) verschiedener Historiker um Prof. Gerhard Paul und den Stadtarchivar Dr. Broder Schwensen vielfältig erforscht worden.
Mit dem Autor Michael Jensen wird das Kriegsende in Flensburg, Harrislee, Glücksburg und einigen Dörfern Angelns nun auch zum Thema spannender Kriminalromane:

Mit seinen Büchern »Totenland« und dem gerade erschienenen »Totenwelt« versucht Jensen diese barbarische Zeit dem Vergessen zu entreissen: Es geht um Kriminalfälle, die in den Frühjahrsmonaten '45 spielen. Darin eringebettet sind die Geschichten der vielen Kriegsflüchtlinge und der Flensburger "Fluchtburg" für Teile der NS-Prominenz um den "Großadmiral" Dönitz, der sich als Geschäftsführer der letzten Reichsregierung in der Marineschule niedergelassen hatte. Die historischen Hintergründe sind verbürgt, dadurch erleben wir authentisch den Alltag des berstenden Regimes und die Machtübernahme der Engländer.

Im aktuellen Fall ermittelt mit Inspektor Druwe eine durchaus widersprüchliche Figur in den Morden an einem übergelaufenen Geheimdienstagenten und einem Captain der Briten - beide befasst mit brisantem Aktenmaterial über ehemalige Nazi-Größen und wichtigen Industrieführern …
Der Autor schreibt sprachlich überzeugend – die Geschichte ist spannend und erhellend erzählt, jegliche Schwarz-Weiß-Malerei bewusst vermeidend.
Eine Entdeckung - weit "oberhalb" üblicher Regionalkrimis!

Michael Jensen: Totenwelt
Aufbau Taschenbuch, 384 Seiten, 11,00 €
ISBN 978-3-7466-3676-4


»Die Stärke des Buches liegt in der Intensität, mit der der Autor nicht nur sich selbst zwingt sich mit der Schuldfrage auseinanderzusetzen.«
Bayerischer Rundfunk

Michael Jensen wurde 1966 im Norden Schleswig-Holsteins geboren. Er lebt mit seiner Familie in Hamburg und Flensburg. Im Hauptberuf ist er als Arzt und Therapeut tätig. Dabei interessieren ihn besonders die seelischen Spätfolgen des Zweiten Weltkriegs, vor allem bei den Nachkommen von Opfern und Tätern. Für sein literarisches Schreiben hat er ein Pseudonym gewählt.

Wir wagen es - unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Hygienestandards - und bitten um Voranmeldung – denn der Platz ist begrenzt.

Tel. (0461) 29601 oder info@cvo-buchladen.de

Am Mittwoch, den 1. Juli, um 19:30 Uhr im Weinkontor Roberto Gavin in der Neustadt.

Eintritt 6,– € (erm. 4,– €).


> Montag, 9. März, 19:30 Uhr,
Weinkontor Roberto Gavin in der Walzenmühle,
Neustadt 16

Sissel-Jo Gazan liest aus
»Was du von mir wissen sollst«

Die deutsche Übersetzung liest Elisa Priester, Leiterin Theaterschule Flensburg.

Mensch sollte sich nicht von den ersten Seiten des Buches täuschen lassen – denn Was du von mir wissen sollst von Sissel-Jo Gazan ist kein Krimi, auch wenn der Beginn vom mysteriösen Tod einer Frau erzählt und die Autorin sich mit einem Krimi in Dänemark einen Namen gemacht hatte.

Was du von mir wissen sollst erzählt stattdessen die Entwicklungsgeschichte von Rosa. Wir erleben eine rasante Zeitreise durch die 80er Jahre bis in die Gegenwart: Rosa lebt mit ihrer unkonventionellen, eigenwilligen Mutter Helle und dem schwulen Künstler Krudt, der ihr Ersatzvater ist, zusammen in einem Szeneviertel in Aarhus - Engagement in der OOA, der dänischen Anti-AKW-Bewegung, die große Barsebäck-Demo und die Friedensbewegung prägen das Bild. Ihren leiblichem Vater kennt sie nicht, was für sie zunächst ziemlich unproblematisch ist, denn im Vordergrund stehen für sie ihre Freundinnen und die nächste Umgebung, ihre etwas sonderbare aber verlässliche Oma und eine befreundete Kommune.

Rosa entdeckt die Street-Art-Künstler, da sich die Szene in diesen Jahren entwickelt. Sie ist mit ihren Freundinnen zunächst als neugierige Beobachterin dabei, dann aber nach einem Besuch mit Krudt in der Londoner Grafitti-Szene wird aus der Neugier Begeisterung über diese Kunst. Rosa tagt und postet nicht nur selber, sie dokumentiert auch ihre und fremde Werke akribisch in ihrem piece-book.

Von dem ersten Monchhichi, das sie an die Betonwände der Stadt malt, bis zu den großen Pieces, tags und paste-ups ihrer späteren Gang schildert Gazan hier den Hintergrund von Rosas Entwicklung, während dort im Vordergrund familiäre Konflikte, erste engere Beziehungen zu den Jungs Tom und Jakob - die aus völlig gegensätzlichen Kreisen kommen, einerseits die autonomen Hausbesetzer, andererseits die Konservativen Gymnasiasten - und schliesslich eine unheilbare Krankheit ihrer Mutter einen grösseren Raum einnehmen.

Sissel-Jo Gazan: Was du von mir wissen sollst
(Übersetzung Gabriele Haefs und Hannes Langendörfer)
kt., dtv 2019, 587 Seiten, 17,90 €
ISBN 97834232662224

Nach vielen spannenden Wirrungen ist Rosa mittlerweile Dozentin an der Uni in Aarhus und hat ihre Leidenschaft zum Beruf machen können: Sie kümmert sich nunmehr beruflich um die Dokumentation von street-art und baut an ihrem Institut mit Krudts Unterstützung eine anerkannte Forschungsstelle dieser Kunstrichtung auf. Die grosse Liebe zerbricht, sie begegnet Tom wieder und sie begibt sich aus beruflichen Gründen nach Berlin. Hier bewegt sie auch die Frage nach ihrem wirklichen Vater, denn es gibt Hinweise, dass Berlin vielleicht Aufklärung ermöglicht ...

Sissel-Jo Gazan hat viele Fäden gesponnen, hat ein grosses Wissen über street-art, Graffiti und ähnliche Kunstrichtungen präsentiert, beleuchtet hautnah viele verschiedene Lebensstile und Lebensweisen, bewegt sich gekonnt in der künstlerischen, rebellischen politischen Szenerie - und schafft es elegant und überaus spannend-unterhaltsam diese Fäden miteinander zu einer grossen Geschichte zu verknüpfen.
Ein grandioses Werk!

Wir freuen uns auf eine interessante Lesung und Buchvorstellung mit der dänischen Autorin Sissel-Jo Gazan:

am Montag, den 9. März, um 19:30 Uhr im Weinkontor Roberto Gavin in der Neustadt.

Die deutsche Übersetzung liest Elisa Priester, Leiterin Theaterschule Flensburg.

Eintritt 6,– € (erm. 4,– €).
Voranmeldung unter 0461 29601 oder info@cvo-buchladen.de


> Montag, 4. November, 19:00 Uhr,
Weinkontor Roberto Gavin in der Walzenmühle,
Neustadt 16

Beate Uhse – Ein Leben gegen Tabus

Buchvorstellung und Lesung mit Katrin Rönicke

Am 29. Oktober wäre Beate Rotermund, besser bekannt als Beate Uhse, 100 Jahre alt geworden.

Nach zwei Autobiografien, einem Film über das Leben von Beate Uhse (mit Franka Potente) und einer wissenschaftlichen Studie (Elisabeth Heineman: Before Porn was Legal", 2011) ist nun eine neue, kritische Biografie der Berliner Journalistin und Autorin Katrin Rönicke erschienen: "Beate Uhse - Ein Leben gegen Tabus" (Residenz-Verlag).

Katrin Rönicke ist der Frage nachgegangen, wer die Person hinter der Marke "Beate Uhse" war – eine Marke, die um die Jahrtausendwende 98% aller Deutschen bekannt war – und wie sie gelebt hat, jenseits der Mythen und der eigenwilligen Selbstdarstellung von Beate Rotermund. Ihre Recherchen führten sie ins Archiv der "Forschungsstelle für Zeitgeschichte" in Hamburg, zu zahlreichen Gerichtsakten und nach Flensburg zu wichtigen Zeitzeugen. Dabei stossen wir auf die wechselvolle Geschichte der gesellschaftlichen Veränderungen in der prüden, verklemmten Bundesrepublick der 50-er und 60-er Jahre und erleben eine – ja was? – eine Tabubrecherin, eine Aufklärerin oder nur eine gewiefte und geschickte Unternehmerin?

Katrin Rönicke: Beate Uhse – Ein Leben gegen Tabus
Residenz Verlag, geb. 208 Seiten, ISBN 978-3701734665



Die Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung und der Tigerberg e.V. haben Katrin Rönicke für eine Lesung und Buchvorstellung gewinnen können:

Am Montag, den 4. November um 19.00 Uhr
im Weinkontor Roberto Gavin in der Walzenmühle in der Neustadt

Eintritt 6,– € (erm. 4,– €).
Voranmeldung unter 0461 29601 oder info@cvo-buchladen.de