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Veranstaltungsarchiv von 2009

 

Hier können Sie und auch wir nochmal in den zurückliegenden Veranstaltungen blättern, lesen, wühlen und schwärmen.

Damals war es immer am schönsten …

Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen:

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   Archiv 2007

Die Lektorin Ulrike Schimming – die das Buch überarbeitet hat – sowie die Verlegerin und Herausgeberin Karen Nölle werden dieses lange "verschüttete" Werk der italienischen Autorin Renata Viganò präsentieren:

Renata Viganò – Agnese geht in den Tod

Buchvorstellung und Lesung

 

Ihre Tarnung ist ihre stärkste Waffe: Eine einfache Frau wird zur Partisanin.
Dieser Roman ist eine echte Wiederentdeckung – in Italien berühmt, auf Deutsch bisher nur 1951 in der DDR erschienen, ein bewegender Roman über den Zweiten Weltkrieg, ein Blick in den italienischen Untergrund beim Kampf gegen die nationalsozialistische Besatzung – ein geradliniger, spannender, in seinem Ernst und seiner Einfachheit ergreifender Roman!

Wer noch unsere Lesung mit Robert Cohen über das "Exil der frechen Frauen" erinnert (siehe hier), ist bereits bestens im Thema!

Italien wird nach dem Tode Mussolinis von den Nationalsozialisten besetzt. Als die alternde Wäscherin Agnese einen einheimi-
schen Soldaten bei sich aufnimmt, verpfeifen die Nachbarn sie an die Besatzer. Ihr Mann wird abgeholt und stirbt noch auf dem Weg ins KZ. Agnese schliesst sich dem Widerstand an und übermittelt Nachrichten, transportiert Lebensmittel und Sprengstoff als Botin auf dem Fahrrad . »La Responsabile« heißt die fürsorgliche Agnese bei den Partisanen. In einem Racheakt erschlägt Agnese einen Deutschen. Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf: Agnese muss fliehen und geht in den Untergrund. Der Winter 1945 bringt schließlich die Katastrophe: Die Partisanen sind vom Eis eingeschlossen, und Agnese gerät in eine deutsche Kontrolle ...

Die Italienerin Renata Viganò (1900 − 1976) schrieb Erzählungen und Romane. »Agnese geht in den Tod« ist ihr berühmtestes Werk. Ihr Haus in Bologna war ein bekannter Treffpunkt für Schriftsteller, Philosophen, ehemalige Partisanen.

 

Die Verfasserin des Nachworts, Ulrike Schimming, arbeitet als Übersetzerin aus dem Italienischen, freie Lektorin und Dokumentationsjournalistin. Außerdem betreibt sie ihren Blog »letteraturen«, auf dem sie neue Kinder- und Jugendbücher, Comics und Graphic Novels vorstellt.
Die Verlegerin und Herausgeberin Karen Nölle hat vor einigen Jahren mit einigen Kolleginnen den Verlag edition fünf aus der Taufe gehoben, in einer Selbstdarstellung heisst es:

Wir verlegen Bücher, die wir selbst uns im Regal oder auf dem Nachttisch wünschen, von Autorinnen, die wir vermisst haben. Weil ihre Texte unsere Herzen höher schlagen lassen, uns begeistern und uns ein bisschen klüger machen.

Jeden Herbst schnüren wir ein Fünferpaket aus bekannten und unbekannten Titeln, die allzu schnell vom Markt verschwunden sind oder denen wir mehr Beachtung wünschen, Lieblingsbücher, die unbedingt lieferbar sein sollten: eigensinnige, sinnliche, kluge Bücher, Werke deutscher Autorinnen und deutsche Übersetzungen von Autorinnen aus aller Welt.

 

 

 

Montag, den
24. November 2014
um 19.30 Uhr

Ort:
In der Ossietzky-Buchhandlung,
Große Str. 34, Flensburg

 

Eine Veranstaltung
in Kooperation mit dem Tigerberg e.V.

 

Eintritt:

6,- € / erm. 4,- €

 

 

 

Roman, Band 23 der

edition fünf
Deutsch von Ina Jun-Broda, neu bearbeitet und mit einem Nachwort von Ulrike Schimming
gebunden, 312 Seiten

€ 21,90

ISBN 978-3-942374-46-0

   

2014: Kinder- & Jugendbücher - aus dem Vollen geschöpft!

Günter Strempel stellt vor:

Die schönsten Kinder- und Jugendbücher
des Jahres 2014!

 

Wir freuen uns auf neue Bücher – von denen wir ihnen wieder eine schöne Auswahl präsentieren:

Am Dienstag, 11. November 2014, um 19:30 Uhr stellt Günter Strempel
seine alljährliche Auswahl der besten Kinder- und Jugendbücher des Jahres 2014 vor.

Günter Strempel, selbst Kinder- und Jugendbuch-Autor, hat
zuletzt sein Buch "Hamburg - Der Stadtführer für Kinder: Mit Bildern, Spielen, Rätseln" veröffentlicht.

 

 

 

Dienstag, den
11. November 2014
um 19.30 Uhr

Ort:
In der Ossietzky-Buchhandlung,
Große Str. 34, Flensburg

 

Eintritt frei

Voranmeldung erbeten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lesung und Gespräch
mit der Übersetzerin Ursula C. Klimmer (München)
aus dem Buch „Der liebe Unhold“ von René Halkett

Der Deutschen Einig Vaterland und der Krieg

Gedanken des Freiherrn Albrecht von Fritsch alias
George René Halkett im Exil

 

Wer war René Halkett? Was bedeutet der Buchtitel „Der liebe Unhold“ (Originalausgabe „The Dear Monster“, London, 1939) - ist es ein Märchen? - ein Wegweiser querbeet durch die Kultur- und Kunsträume der bewegten Weimarer Republik? - ein Bericht über ein „anderes Deutschland“ aus dem englischen Exil nach 1936? Das Buch bietet von allem etwas und vieles mehr.

Tatsächlich hatte der Autor Halkett damals sein britisches Publikum im Blick, das er in der Zeit der Appeasement-Politik aufklären und warnen wollte vor einem Krieg mit dem Dritten Reich, indem er eigene Beobachtungen, Erfahrungen und seine Gedanken über das Erlebte in einer Art Kaleidoskop zusammenfließen läßt. Seine Beschreibungen „der Deutschen“ und ihrer Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts (1900-1938) reflektieren die Lebenswege eines ausgeprägten Individualisten, dessen gewollte Subjektivität ebenso einem Leser im Deutschland von Heute einen Wechsel der Perspektive erleichtern kann. Das Vorwort von Diethart Kerbs zielt auf diesen Aspekt und nicht von ungefähr haben sich nach dem Erscheinen dieses „Buchs eines Unbekannten“ ab 2011 erstaunlich viele Rezensenten ebenfalls in diesem Sinne zu Wort gemeldet.

Zeichnung von René Halkett, o.D., aus der Publikation DRAWINGS, Camelford/GB, 1981

 

Die Übersetzerin Ursula C. Klimmer war mit dem Zeitzeugen René Halkett in seinen letzten Lebensjahren eng befreundet (1978-1983). Sie arbeitet freischaffend an der Archivierung des umfangreichen Nachlaßmaterials, in Kooperation mit den Erben in Großbritannien und dem Galeristen Klaus Spermann in Berlin, um die kulturgeschichtliche und künstlerische Dimension im Werk von René Halkett einem heutigen Publikum zu erschließen.

Die Lesung verknüpft Passagen aus dem deutschen „Unhold“, passend zum Thema Erster Weltkrieg ausgewählt, mit den zeitgeschichtlichen und biographischen Hintergründen (U.C.Klimmer).

 

 

 

Donnerstag, den
09. Oktober 2014
um 19.30 Uhr

Ort:
Carl-Ossietzky-Buchhandlung,
Große Str. 34,
24937 Flensburg

 

Veranstalter:
Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung
& Tigerberg e.V.

 

Konzept:

Kultur-Katalyse / U.C.Klimmer, München

 

 

 

 

 

 

Lesung:
Sumaya Farhat-Naser

Im Schatten des Feigenbaums

Kontroversen von Fritz Fischer bis Christopher Clark

 

Die palästinische Friedensaktivistin Sumaya Farhat-Naser liest aus ihrem aktuellen Buch „Im Schatten des Feigenbaum“.

Farhat-Naser gehört zur christlichen Minderheit im Westjordanland. Die promovierte und vielfach ausgezeichnete Dozentin für Botanik und Ökologie engagiert sich in workshops vor Ort und in Vorträgen in aller Welt für eine gewaltfreie Lösung der Lage im Nahen Osten. In ihren Bücher beschreibt sie einfühlsam und anschaulich den Alltag der Menschen vor Ort, der durch die politische Lage so erschwert wird.
Sie schreibt aber auch von den kleinen Erfolgen, wo Menschen die Hoffnung auf Frieden nicht aufgeben, gewaltfreie Wege gehen, Vergebung leben und sich gegenseitig unterstützen. So ganz nebenbei erfährt man etwas über die religiösen Gebräuche der Christen im Westjordanland. Lebendige Traditionen, die das Zusammenleben von der Wiege bis zur Bahre gestalten und Menschen Anteil nehmen in den guten und den Krisenzeiten des Lebens.

All das tut Farhat-Naser in einer wunderbar klaren, schlichten Sprache, die nie aufgesetzt, blumig oder phrasenhaft wirkt, sondern ehrlich und aus einem Herzen, das an den Frieden glaubt.

Sumaya Farhat-Naser hat in Hamburg studiert und spricht von daher gut Deutsch.

 

 

 

Montag, den
20. Oktober 2014
um 19.30 Uhr

Ort:
Gemeindezentrum Engelsby,
Brahmsstr. 13,

24943 Flensburg

 

Veranstalter:
Tigerberg e.V.
gefördert vom Kulturbüro der Stadt Flensburg

 

Eintritt:

6,- € / erm. 4,- €

 

Karten:

Buchhandlung Carl v. Ossietzky, Große Str. 34 unter 29601

   und

KG Engelsby bei Klaus Guhl unter 674 15 44

   

Diskussion / Vortrag
mit Volker Weiss, Historiker und Freier Publizist

Der Erste Weltkrieg im Spiegel seiner Debatten

Kontroversen von Fritz Fischer bis Christopher Clark

 

Im August 2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. In diesem Jubiläumsjahr erscheinen – und erschienen bereits – eine unüberschaubare Vielzahl wissenschaftlicher und populärwissenschaftlicher Bücher zu dem Thema. Nicht ein großer deutscher Verlag, der nicht mindestens einen 500-seitigen Wälzer im Programm hätte. Sehr viel tatsächlich Neues fördern diese Publikationen nicht zu Tage. Und doch können sie immer wieder Debatten entfachen – durch die Gewichtung der „Fakten“, ihre Neubewertung und Interpretation.

Dr. Volker Weiß, Historiker und Publizist aus Hamburg, meint folgerichtig, dass die Debatten, die die entsprechenden Bücher auslösen, in aller Regel sehr viel interessanter seien als die Bücher selber. Dies trifft auch auf Fritz Fischers Buch „Griff nach der Weltmacht“ (ein inzwischen kanonisierter Klassiker zum Thema) aus dem Jahr 1961 in der Tat zu. Langatmige, detaillierte Dokumentenauswertung bestimmen den Löwenanteil seines Buches – die gewissenhafte aber unspektakuläre Methode eines seriösen Historikers. Und trotzdem war es in den 1960er Jahren diese Publikation, die eine spektakuläre, dazu hoch interessante, gleichzeitig hitzig geführte Debatte vor allem unter westdeutschen Historiker_Innen und Publizist_Innen auslöste. Die Deutschen tragen einen wesentlichen Teil der Kriegsschuld und verfolgten eine dezidierte, mittelfristig entwickelte Kriegszielpolitik, so Fischers These. Sie reichte aus, um vor allem in (konservativen) Historikerkreisen heftigsten Widerspruch hervorzurufen.

Jetzt, zum hunderten Jahrestages des Ausbruchs des ersten Weltkrieges, ist es ein australischer Historiker, der die Deutschen wieder freispricht von dieser Systematik des Krieges: alle Großmächte seien gleichermaßen in die „Urkatastrophe“ hineingeschlittert. Christopher Clarks Thesen widersprechen nur wenige Historiker_innen entschieden. John C.G. Röhls Beitrag in der Süddeutschen Zeitung vom 5.3.2014, der Clarks Interpretationen eine deutlich Abfuhr erteilt, ist hier eine der wenigen Ausnahmen. Hinzu kommt – und auch dies ist symptomatisch – dass Clark in der deutschen Rezeption mehr Entlastendes in den Mund gelegt wird, als in seinem Buch tatsächlich zu finden ist.

Natürlich ist Clark nicht der Erste, der Fischer an prominenter Stelle widerspricht und viel dankbares Gehör findet. Schon in der frühen Debatte um sein Buch konnte Fischer nicht als eindeutiger „Sieger“ gelten – für ein Spektrum, das von konservativ-nationalen Kreisen bis in die bürgerlich-liberale Mitte hinein reichte, hatten Fischers Thesen nie den Status historischer Wahrheit. Diese Sichtweise aber, den Ersten Weltkrieg als „(Nat)Urkatastrophe“ zu verstehen, in den alle gleichermaßen hineingeschlittert waren, ihn gleichermaßen als unabwendbares Schicksal akzeptierten, ihn also gar nicht hätten verhindern können, scheint sich gegenwärtig (wieder) als hegemoniale Interpretation der Vorgänge zu etablieren.

Die wesentlichen Gründe für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges in der konkreten Interessenpolitik des Deutschen Reiches zu erkennen, scheint das kollektive Gedächtnis zu sehr an die Verantwortung an millionenfachem Tod, Leid, Elend und Gewalt zu erinnern. Dem nationalen Mythos dient das Bild, man sei ungewollt hinein geraten in die sowieso unvermeidliche, da naturwüchsige, „Urkatastrophe“. Dieses Bild verhindert aber auch die Einsicht in die Verantwortung und die Anerkennung wesentlicher Mitschuld für den Krieg.

Dr. Volker Weiß bietet einen spannenden Einblick in diese Kontroverse - wir laden ein.

 

 

Mittwoch, den
03. September 2014
um 19.30 Uhr

Ort:
Carl-Ossietzky-Buchhandlung,
Große Str. 34,
24937 Flensburg

 

Veranstalter:
Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung
mit Unterstützung der
ROSA-LUXEMBURG-STIFTUNG SH werkstatt utopie gedächtnis e.V
(RLS-SH)

 

 

 

 

Anlässlich des Projektes der Theaterwerkstatt Pilkentafel Das Flensburger Humankapital

 

Ulrike Herrmann und trägt aus ihrem Buch vor

Der Sieg des Kapitals

Wie der Reichtum in die Welt kam: Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen

Es ist viel einfacher, Krisen zu verstehen, wenn vorher klar ist, wie ein krisenfreier Kapitalismus funktionieren würde. Die Wortwahl mag zunächst erstaunen, gilt es doch als "links" oder gar "marxistisch", den Begriff Kapitalismus zu verwenden. Diese Phobie ist jedoch typisch deutsch. In den USA wird der Ausdruck Kapitalismus völlig selbstverständlich verwendet, der im übrigen auch gar nicht von Karl Marx stammt. Der Begriff Kapitalismus hat den Vorteil, dass er präzise beschreibt, was die heutige Wirtschaftsform auszeichnet: Es geht um den Einsatz von Kapital mit dem Ziel, hinterher noch mehr Kapital zu besitzen, also einen Gewinn zu erzielen. Es handelt sich um einen Prozess, der exponentielles Wachstum erzeugt. Genau dieser zentrale Zusammenhang geht bei dem Begriff Marktwirtschaft verloren, der in Deutschland so beliebt ist. Auf Märkten wird mit Äquivalenten gehandelt. Doch wie soll aus dem Tausch gleichwertiger Güter ein Prozess entstehen, der zu permanentem Wachstum führt? Dies bleibt unerklärlich. (Klappentext)

Ulrike Herrmann – eine der wenigen verbliebenen aufgeklärten JournalistInnen in der taz – kommt auf Einladung der Pilkentafel.

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung-SH und des Tigerberg e.V.

 

 

Donnerstag, den
05. Juni 2014
um 19.30 Uhr

Ort:
Alte Bahnpost,
neben dem Bahnhof Flensburg

 

Eintritt:

7,– € / erm. 5,– €

     
   

Vortrag von Reinhard Leffler

Vom "Freedom Summer" zu "Mississippi Burning"

Es gibt Amerika, es gibt den Süden, und dann ist da noch Mississippi (Lyndon B. Johnson.)

Sunflower County, mitten im Mississippi Delta gelegen: 68 % der Einwohner sind Afroamerikaner und nur 0,03 % von ihnen dürfen wählen.
Für den Summer 1964 rufen junge Bürgerrechtler, die seit Jahren versuchen im Süden WählerInnen zu registrieren, tausend Studenten aus dem Norden auf, sie zu unterstützen, um die Aufmerksamkeit des „weißen Amerika“, insbesondere der demokratischen Regierung in Washington, auf die Verhältnisse in Mississippi zu lenken.
In den ersten Tagen des „Freedom Summer“ werden drei junge Bürgerrechtler in Philadelphia (Mississippi) vom „Ku Klux Klan“ und örtlichen Polizisten umgebracht.
Bis heute hat der Bundesstaat Mississippi keinen der Mörder, von denen zwei noch leben, wegen Mordes verurteilt.

Wir wollen zeigen, wie sich trotz Ende und Verbot der Sklaverei die weiße Vorherrschaft in den Südstaaten halten und festigen konnte; wie der Weggang von 6 Millionen Afroamerikanern zwischen 1910-1970 aus dem Süden in die Städte des Nordens ihre alte und ihre neue Heimat verändert hat.
Wir wollen versuchen, zu beantworten, warum sich die moderne Bürgerrechtsbewegung gerade in den fünfziger und sechziger Jahren formieren und so erfolgreich sein konnte.
Wir gehen darauf ein, welche Bedeutung dem 2. Weltkrieg hierbei zukommt.
Und wir berichten über die wenig bekannte Arbeit der jungen Bürgerrechtler, meist schwarz und zwischen 15 und 20 Jahre alt, die ab 1961 im ländlichen Südwesten Mississippis gegen alle Warnungen und Widerstände, angefangen haben, Menschen zu organisieren.

Reinhard Leffler hat bereits vor einigen Jahren in der "werkstatt" der "Ossietzky-Buchhandlung" seine überzeugende Ausarbeitung über die Rolle Martin Luther Kings und den Kampf der farbigen Müllarbeiter um die Anerkennung ihrer Gewerkschaft als wichtige Etappe der Bürgerrechtsbewegung vorgestellt.

 

Dienstag, den
10. Juni 2014
um 19.30 Uhr

Ort:
In der "werkstatt" der Ossietzky-Buchhandlung,
Große Str. 34, Flensburg

 

Veranstalter:
Ossietzky-Buchhandlung und Tigerberg e.V.

 

Eine Anmeldung hilft uns bei der Organisation:
0461 / 2 96 01

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Foto Werner Lauf

»Klangraum«

Erzählungen aus Schleswig-Holstein vom Mittelalter bis in die Gegenwart

 

Drei Flensburger Buchhandlungen und die Stadtbibliothek kooperieren zum Welttag des Buches mit Lesungen aus dem Band „Klangraum“ (Wachholtz-Verlag 2013)

 

Mi 23.4. Ausleihe der Stadtbibliothek
Szenische Lesung der Theaterwerkstatt Pilkentafel aus dem Roman von Ingrid Bachér „Theodor Storm fährt nach Würzburg und erreicht seinen Sohn nicht, obwohl er mit ihm spricht“

Mo 28.4. Buchhandlung Rüffer
Karin Johannsen-Bojsen liest „ Ein Tischgespräch in Kopenhagen “ und mehr.

Di 29.4. Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung *
Heiner Egge liest aus „Tilas Farben. Ein Roman über die Malerin Ottilie Reylaender“

Mi 7.5. Buchhandlung Hugendubel
Die Herausgeber Prof. Dr.Dr.h.c. Heinrich Detering und Maren Ermisch präsentieren das Buch „Klangraum“.

 

* Heiner Egge – »Tilas Farben«

"Tilas Farben" – Heiner Egge hat sich zwecks Recherchen drei Jahre lang in Worpswede umgeschaut und an dem Roman über die Worpsweder Malerin Ottilie Reylaender gearbeitet. Worpswede bildet den Ausgangs- und den Endpunkt des Geschehens. Sie ist der Ort der Rahmenhandlung, wo der Erzähler auf die alte, allerdings nicht mehr gegenwärtige Tila trifft. 1898 kam sie, fast 16-jährig, aus Dithmarschen das erste Mal in die Künstlerkolonie, um Schülerin von Fritz Mackensen zu werden. Hier begegnete sie anderen jungen Malerinnen, unter ihnen Paula Modersohn-Becker. Im Gegensatz zu ihnen war Ottilie noch ein Mädchen und das erste Mal von zu Hause fort. Auch hatte sie bisher keine künstlerische Ausbildung genossen. Das Einzige, was sie mitbrachte, war ihr vielfältiges Zeichentalent. Dieses und die in Worpswede erworbenen malerischen Fertigkeiten waren später für sie die Impulse, die sie in die Welt aufbrechen ließen. Nun ist sie einhundert Jahre später zurückgekehrt – als Romanfigur.

Wer wenn nicht Heiner Egge musste diesen Roman über die Malerin Ottilie Reylaender schreiben - seine Romane und Erzählungen spiegeln diese unendliche Sehnsucht nach Weite, nach Welterkundung, nach Farbe und Licht - aber auch nach Heimat, ohne Tümelei!

Die "Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung" empfängt am Dienstag, den 29. April 2014, um 19:30 Uhr den Schriftsteller Heiner Egge aus Hennstedt/Dithmarschen im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Klangraum - Erzählungen aus Schleswig-Holstein" - das gleichnamige Buch ist im Wachholtz-Verlag erschienen.
Platzreservierungen unter 0461 29601.


 

 

Alle Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr.


Eintritt 6,- Euro . Kombiticket 18,- Euro
VVK jeweils vor Ort

 

 

 

 

Dienstag, den
29. April 2014
um 19.30 Uhr

Ort:
In der Ossietzky-Buchhandlung,
Große Str. 34, Flensburg

 

Eintritt:

6,– €

   

 

Lesung

Frido Mann – Das Versagen der Religion

Betrachtungen eines Gläubigen

Frido Mann im Gespräch mit Klaus Guhl

"Religion ist zu wichtig um sie nur den Theologen zu überlassen - Betrachtungen eines konfessionslosen Gläubigen"

Das neue Buch von Frido Mann: "DAS VERSAGEN DER RELIGION – Betrachtungen eines Gläubigen" beschreibt neben einer alarmierenden Bestandsaufnahme und einer kulturgeschichtlichen Ursachenforschung auch Frido Manns eigene schmerzhafte Auseinandersetzung mit der Kirche:

Als junger Mann in die katholische Kirche eingetreten, studierte er in München Theologie, promovierte über das Thema "Das Abendmahl beim jungen Luther" und arbeite als Assistent von Karl Rahner in Münster. Nach dem Eklat mit der Pius-Bruderschaft trat er aus der katholischen Kirche wieder aus und setzt sich seitdem intensiv für eine Zusammenarbeit zwischen Religion-Kultur und Naturwissenschaften ein.

Vorbild für diese interkulturelle Arbeit ist ihm das West Eastern Divan Orchestra, dem er auch dieses Buch gewidmet hat.

»Die Tragödie der drei monotheistischen Religionen besteht zu einem nicht geringen Teil in der Blindheit ihrer Funktionäre auf dem schmalen Grat zwischen Erleuchtung und Verblendung, Demut und Hochmut. Das biblische Gleichnis vom Turmbau zu Babel ist eine zeitlose Mahnung und gleichzeitig eines der treffendsten Beispiele für den ständigen Absturz der Religionen aus ihren zu großen Höhen. Der Bau von Atomkraftwerken mit ihren Segensverheißungen, aber in Wirklichkeit unvermeidlichen Störfällen könnte eine technisch- moderne Version dieses Gleichnisses sein.«

Der Kosmopolit Frido Mann ist nicht nur Doktor der Theologie, sondern auch Psychologie-Professor, Musiker, Opernlibrettist und Schriftsteller, vielen auch bekannt als Lieblingsenkel von Thomas Mann.

Danach Diskussion mit dem Publikum.

 

 

Freitag, den
21. Februar 2014
um 19.30 Uhr

Ort:
Gemeindezentrum Engelsby,
Brahmstr. 13, Flensburg

 

Eintritt:

6,– € (erm. 4,– €)

 

Eine Veranstaltung der Kirchengemeinde Engelsby, der Carl-von-Ossietzky Buchhandlung und dem Verein Tigerberg e.V.

 

 

 

Das Buch

Das Versagen der Religion von Frido Mann ist 2013 im Kösel-Verlag erschienen

und kostet 16,99 €

(978-3-466-37058-0)

 

 

 

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